Erste mit bitterer 2:6-Niederlage gegen starke Duisburger

Dabei hatte der Kampf durchaus erfreulich begonnen. Arne Dörnbrack stand gegen seinen nominell klar stärkeren Kontrahenten sogar besser, und trotzte ihm dann immerhin ein Remis ab. Doch danach ging es Schlag auf Schlag: Peter Juziak musste der auf FM-Niveau befindlichen Spielstärke seines Gegners Tribut zollen – erst verlor er einen Bauern und wenig später die Partie. Tilman Schülke kam schlecht aus der Eröffnung heraus und ließ seinem - wenn auch deutlich stärkeren - Gegner die Chance einen Königsangriff zu starten und zu vollenden, so dass Tilman wenig später aufgab. Etwas Hoffnung keimte auf, als Neuzugang Frank Ackermann, nachdem er die Partie schon fast verloren glaubte, eine Figur und dadurch seine Partie gewann. Dadurch kamen wir auf 1,5:2,5 heran. Allerdings erwischte unser Mannschaftsführer Frank Hammes einen schwarzen Tag und ließ ein Scheinopfer durch den gegnerischen Läufer zu. Im Anschluss gelang es dem Gegner auch sofort die Damen zu tauschen. Die durch das Opfer zudem geschwächte Königsstellung führte dazu, dass sich keine Gegenchancen mehr ergaben und  Frank daraufhin die Segel streichen musste. Mikhail Eltsin stand an diesem Tag das Glück zur Seite. Denn sein Gegenpart  ließ einen Gewinnzug aus, den er selbst gesehen hatte und entschied sich für eine andere Abwicklung, der er für gleichstark hielt. Dadurch konnte Mikhail sich noch ins Remis retten. Damit stand es 2:4 gegen uns. Ralph Wilczek, unser jedenfalls nominell stärkster Spieler, erwischte aber einen noch etwas schwärzeren Tag als Frank Hammes. Ralph stand die ganze Zeit über besser und teilweise auch auf Gewinn. Jedoch übersah er dann eine taktische Wendung, die dazu führte, dass der Gegner entscheidendes Angriffspotential erhielt. Der Gegner musste jedoch genau spielen, um nicht wieder auf Verlust zu stehen. Dies gelang ihm letztlich so dass dann im Schwerfiguren-Endspiel sein Mattangriff erfolgreich verlief. Damit war unsere Niederlage beim Stand von 2:5 bereits besiegelt. Wolfgang Rößler spielte eine interessante Partie, in welcher er zwischenzeitlich sogar etwas besser stand. Jedoch hatte er für das Angriffspiel einen Bauern ins Geschäft gesteckt. Daraus entstand dann allerdings ein Doppelturm-Endspiel und durch weiteres Abtauschen ein einfaches Turmendspiel. So war es für Wolfgang unmöglich, die Partie noch auf Gewinn zu spielen. Zu allem „Übel“ verwertete sein Kontrahent dann auch noch den Mehrbauern.Dieser Sieg geht für den PSV Duisburg insgesamt in Ordnung, ist aber wohl etwas zu hoch ausgefallen. Schon in 3 Wochen sind wir in Kempen bereits erneut gefordert und hoffen dann ein besseres Ende für uns verbuchen zu können.

 

Geschrieben von Tilman Schülke